DGM_ALeitfaden_RGB

 

Der Auditleitfaden

 

Der DEGEMED-Auditleitfaden 6.0 hat im Juni 2016 die Vorgängerversion abgelöst. Der Auditleitfaden basiert auf der im Herbst 2015 veröffentlichten DIN EN ISO 9001:2015 und enthält die durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) erarbeiteten „Grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für stationäre Rehabilitationseinrichtungen nach § 20 SGB IX“ vom 1. September 2009 – hier in der aktualisierten Version vom 30.04.2015.

Was hat sich geändert?

Die im Herbst 2015 veröffentlichte DIN ISO beinhaltet einen verstärkten prozessorientierten Ansatz. Dieser richtet sich am PDCA-Modell (Plan-Do-Check-Act oder Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln) aus und hebt die Verantwortung der Leitung und das risikobasierte Denken hervor. Außerdem bringt die überarbeitete Norm diverse formale Vereinfachungen und sachliche Konkretisierungen mit sich. Die DEGEMED hat diese Veränderungen in ihrem neuen Auditleitfaden abgebildet. Ein weiterer Teil der Überarbeitungen der DIN ISO zielte darauf ab, die Norm stärker an die Erbringung von Dienstleistungen zu adaptieren. Diesen Schritt hatte das Zertifizierungsverfahren der DEGEMED bereits bei seiner Markteinführung vorweggenommen.

Fokus auf der gesamten Einrichtung

Im Mittelpunkt der DEGEMED-Zertifizierung steht die Bewertung der gesamten Rehabilitationseinrichtung. Betrachtet und bewertet wird die funktionale Vernetzung der allgemeinen mit den klinikspezifischen Qualitätsmanagement-Anforderungen. Dadurch werden eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen und eine transparente Darstellung ihrer Leistungen sichergestellt.

Für alle Einrichtungsformen geeignet

Das Zertifizierungsverfahren der DEGEMED eignet sich für stationäre wie für ambulante  Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation. Es steht allen Rehabilitationseinrichtungen unabhängig von einer Mitgliedschaft bei der DEGEMED offen.

Vorteile des DEGEMED-Zertifizierungsverfahrens

Die Anlehnung des DEGEMED Zertifizierungsverfahrens an die Struktur der DIN ISO ermöglicht die Integration von anderen Managementsystemen. Dies kommt auch den Bedürfnissen von Einrichtungen entgegen, die zusätzlich zur Rehabilitation andere Bereiche in das Qualitätsmanagement integrieren wollen. So können z.B. Einrichtungen mit parallelem Krankenhausbetrieb, Kassenarztpraxis, Medizinischem Versorgungszentrum oder anderen Versorgungsformen ein einheitliches, an der DIN EN ISO 9001:2015 orientiertes Qualitätsmanagementsystem aufbauen und einheitlich zertifizieren lassen. Dies ist sinnvoll für die Integration von Prozessen und für die Versorgung der Patienten. Es spart Kosten beim Aufbau des Qualitätsmanagements und bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung.

Ergänzungszertifikat „Exzellente Patientenschulung“

Für Rehakliniken, die der Patientenschulung eine besonders hohe Bedeutung beimessen, hat die DEGEMED ein Ergänzungszertifikat entwickelt. Die entsprechenden Anforderungen sind im Auditleitfaden „Exzellente Patientenschulung 1.0“ abgebildet.

Downloads

DEGEMED Auditleitfaden 6.0
(veröffentlicht im Juni 2016)

DEGEMED Auditleitfaden 5.0
(gültig bis 14.09.2018)

Übergangsfristen Auditleitfaden 5.0 zu 6.0
(Gemeinsame Information von DEGEMED und FVS)

Auditleitfaden „Exzellente Patientenschulung 1.0“
(Ergänzungszertifikat der DEGEMED)

Für die Bereiche „Abhängigkeitserkrankungen“ sowie „Soziotherapie chronisch Kranker“ hat der Fachverband Sucht (FVS) in enger Kooperation mit der DEGEMED separate Auditleitfäden vorgelegt. Link zur Website des Fachverband Sucht.

Kontakt:

Antje Schmilgus

Tel.: 030 / 28 44 96-72
Fax: 030 / 28 44 96-70

a.schmilgus@degemed.de