Gebera-Gutachten empfiehlt höhere Vergütung
Düsseldorf. Den Kliniken und Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation stehen in den kommenden vier Jahren Kostensteigerungen von bis zu 9,6 Prozent ins Haus. Um sie zu kompensieren, ist allein 2010 eine Erhöhung der Vergütungssätze von durchschnittlich 1,92 Prozent erforderlich, bis 2013 jährlich im Durchschnitt nochmals bis zu 1,85 Prozent. Das zeigt das »Gutachten zur aktuellen und perspektivischen Situation der Einrichtungen im Bereich der medizinischen Rehabilitation« der Düsseldorfer Gebera GmbH, das im Oktober erschienen ist. Die für 2009 aktualisierte Ausgabe des jährlich erscheinenden Gutachtens fordert von den Rehabilitationsträgern erneut ein transparentes Vorgehen bei der Kalkulation der Vergütungssätze und eine adäquate Berücksichtigung der Betriebs- und Investitionskosten, um einen kostendeckenden Betrieb der Kliniken und Einrichtungen zu ermöglichen. Das Gutachten wird regelmäßig im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation SGB IX (AGMedReha), einem Zusammenschluss von DEGEMED, BDPK, Fachverband Sucht und Bundesverband stationäre Suchtkrankenhilfe (BUSS), erstellt und ist als Grundlage für Verhandlungen mit den Rehabilitationsträgern gedacht.
Service
Hier finden Sie das Gebera-Gutachten 10/2009 .
Es steht auch im Download-Bereich "Materialien/Studien und Gutachten" als PDF zur Verfügung.
