Was kostet eine Medizinische Rehabilitation?

Die Kosten für eine stationäre und ambulante medizinische Rehabilitation werden in der Regel vom Kostenträger - Ihrer Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung - übernommen. Lediglich bei stationärer Behandlung muss der Patient eine Zuzahlung von 10 Euro pro Tag selbst leisten. Sie wird aber z. B bei einer Anschlussheilbehandlung (AHB) nur für 14 Tage erhoben, bei anderen Rehabilitationsmaßnahmen höchstens für 28 Tage der Behandlungszeit.

Kinder und Jugendlich sind bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres grundsätzlich zuzahlungsbefreit. Auch bei einer ambulanter Rehabilitation fällt keine Zuzahlung an. Zuzahlungen, die im selbsen Kalenderjahr aufgrund eines vorangegangenen Krankenhausaufenthaltes bereits geleistet wurden, können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.

Rehabilitation rechnet sich für Sie und die Gesellschaft

Länger gesund bleiben, schneller wieder aktiv werden: Rehabilitation erhält Ihre Leistungsfähigkeit bzw. hilft Ihnen, diese nach Unfall oder Krankheit umfassend und dauerhaft wieder herzustellen. Diese zentralen Ansprüche machen die Rehabilitation zu einer wichtigen und sinnvollen Investition in Ihre persönbliche Zukunft, denn sie sichert Ihnen Lebensqualität und Selbstbestimmung.

Durch den Erhalt Ihrer Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit, vermeidet die Rehabilitation Ihre Frühverrentung und erhält Sie der Gesellschaft als Zahler von Sozialversicherungsbeiträgen - eine große Entlastung für die Sozialkassen. Rehabilitation ist also auch gesellschaftlich eine Investition, die sich rechnet.

Ihr Arbeitgeber profitiert ebenfalls

Fakt ist: Nach der Rehabilitation verbleiben rund 80 Prozent aller Rehabilitanden im erwerbstätigen Alter im Berufsleben. Dadurch wird nicht nur Betroffenen der Arbeitsplatz und sondern auch Betrieben wertvolles Know-how erhalten. Ein gewinnbringendes Zusammenspiel, von dem alle Beteiligten profitieren: Rehabilitand, Kostenträger und Wirtschaft.

Betriebswirtschaftlich zahlt sich Rehabilitation in barer Münze aus. Denn Arbeitgeber, die sich aktiv dafür einsetzen, die Arbeitsunfähigkeit von Mitarbeitern zu überwinden und chronische Krankheiten zu vermeiden, sparen Kosten bei Lohnfortzahlung und Beschäftigung von Leiharbeitern - und gewinnen gleichzeitig Sicherheit bei der Personalplanung. Kurz: Arbeitsunfähigkeitszeiten verringern sich, motivierte Fachkräfte bleiben erhalten.

 

 

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