Die DEGEMED begleitet aktiv den Masterplan "Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg"
„Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Ernährung werden zu Markenzeichen der Region Berlin-Brandenburg weiterentwickelt“, so das Hauptziel im Handlungsfeld Neun des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“. Die Regierungen von Berlin und Brandenburg haben sich 2007 dazu entschlossen, die Region binnen zehn Jahren zum „innovativsten und leistungsstärksten Zentrum der Gesundheitswirtschaft in Deutschland“ auszubauen und dem Masterplan zugestimmt.
Im Handlungsfeld 9 von insgesamt zwölf sollen die Kernkompetenzen zu „Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation“ systematisch entwickelt werden. Ziel ist es, durch die weitere Stärkung präventiver, rehabilitativer und kurativer Angebote die Region für Patienten aus anderen Regionen und dem Ausland zu öffnen. Initiativen aus Wissenschaft, Versorgung und Gesundheitswirtschaft sollen dabei besser vernetzt und gebündelt werden. Für die praktische Umsetzung wurde das Netzwerk Gesundheitswirtschaft, HealthCapital Berlin-Brandenburg, gebildet. Die DEGEMED ist einer der Akteure, die sich daran beteiligen, die Region mithilfe dieses Netzwerkes voranzubringen - vor allem im Reha-Bereich.
Reha ist wichtiger Baustein
Die medizinische Rehabilitation mit ihren überwiegend im Land Brandenburg etablierten Einrichtungen ist ein entscheidender Kompetenzbaustein. Seit Herbst 2007 wurden in verschiedenen Workshops des Masterplans zu unterschiedlichen Themenfeldern im Handlungsfeld 9 Projekte identifiziert. Darunter u. a. das sektorenübergreifende Versorgungsmanagement kardiologischer Patienten, der Aufbau eines Netzes von CareCentern für ein Medizinisch-Berufliches Integrationsmanagement (MBI), die Nachhaltigkeit richtiger Ernährung im Anschluss an akutstationäre Aufenthalte und Rehabilitation, die Therapie von sprachsystematischen Störungen sowie ein technikbezogenes Projekt zum Aufbau einer interaktiven Internetplattform. Ziel dieses Projektes ist die Information über das Leistungsspektrum der Rehabilitation. Jede der etwa 55 ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen der Region hat dabei die Möglichkeit, ihre Leistungsangebote, Leistungsdaten und Spezialitäten darzustellen. So befindet eine bundesweit bislang einmalige Leistungsschau der Rehabilitation einer Region in der Entwicklung.
DEGEMED maßgeblich beteiligt
Die DEGEMED und der Verband privater Kliniken und Pflegeeinrichtungen Berlin-Brandenburg e.V. (VPK BB) haben in den Workshops erstmals eine detaillierte Gesamtschau des Leistungspotenzials der medizinischen Rehabilitation der Region präsentiert - basierend auf drei Befragungen aller ambulanten und stationären Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation in Berlin-Brandenburg. Diese Präsentation war mitentscheidend für die Einwerbung von Bundesmitteln, die das Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gewährte.
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Berlin-Brandenburg soll in zehn Jahren |
In der Region sind Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft stark konzentriert und miteinander vernetzt. Gesundheit ist ein bedeutender Faktor der Lebensqualität. Zugleich stellt die Gesundheitswirtschaft einen entscheidenden Wirtschaftsfaktor dar: Rund 350.000 Menschen arbeiten in diesem Bereich, das ist jeder achte Beschäftigte der Region. Und mit knapp 14 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und etwa 22 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr tragen diese wesentlich zur gesamten Wirtschaftsleistung bei. Fakten zur Rehabilitation in der Region stellte die DEGEMED auf Workshops vor. Demnach arbeiten fast 4.000 Menschen allein im Reha-Bereich und behandeln dort rund 23.000 Patienten in der Orthopädie, etwa 9.000 in der Neurologie und rund 6.000 in der Kardiologie. Es gibt 48 Reha-Kliniken. Allein der Reha-Bereich besitzt in Berlin-Brandenburg ein Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro und einen Jahresumsatz von zirka 240 Millionen Euro (Stand 2006).
Mehr Informationen zur Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg erhalten Sie unter www.healthcapital.de.


