Netzwerk postrehabilitative Ernährung
"Richtige Ernährung in der Rehabilitation – und was kommt danach?", so lautete im März 2007 der Titel einer zweitägigen Fachtagung, die die DEGEMED zusammen mit der Schubert Unternehmensgruppe in Kassel-Bad Wilhelmshöhe veranstaltete. Nachdrücklich artikulierten dabei die anwesenden Ernährungsmediziner, Oecotrophologen, Diätassistenten und Experten aus Rehakliniken ihren Wunsch nach einer stärkeren (regionalen) Vernetzung auf fachlich-kollegialer Ebene.
Die DEGEMED zog aus diesem Ergebnis Konsequenzen und gründete noch im Frühjahr einen Initiatorentisch mit Vertretern namhafter Ernährungsverbände, Wissenschaftlern, Vertretern aus Politik und Ernährungsunternehmen. Ausgehend von der These, dass das Know-how richtiger Ernährung in den Rehabilitationseinrichtungen angesiedelt ist, konzipierte der Initiatorentisch ein Pilotprojekt mit verschiedenen Einrichtungen
in der Region Berlin-Brandenburg, das vom Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie ideell unterstützt wird.
Ernährungsweise nachhaltig stabilisieren
Das Projekt zielt auf eine nachhaltige Stabilisierung richtiger, indikationsgerechter Ernährungsweisen bei ausgewählten Patientengruppen mit Diabetes, Adipositas und Übergewicht nach akutstationärem Aufenthalt oder Rehabilitation. Unter wissenschaftlicher Moderation, Begleitung und Evaluation sollen Grundlagen für ein effektives und effizient stützendes Netzwerk zur nachhaltigen Verankerung indikationsbezogener, richtiger Ernährungsweisen im Lebensalltag der entlassenen Patienten erprobt werden, die Modellcharakter für andere Regionen haben.
Das Pilotprojekt wurde im Rahmen des Workshops Rehabilitation im Handlungsfeld Neun des Masterplans »Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg« am 17. Oktober 2007 in Potsdam vorgestellt.
Nähere Informationen zum Pilotprojekt erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der DEGEMED.
