Die DEGEMED unterstützt den Entschließungsantrag Baden-Württembergs im Bundesrat zur Stärkung der Rehabilitation. In seiner nächsten Sitzung am 08.11. wird der Bundesrat über den Antrag Baden-Württembergs entscheiden.

Die Bundesratsinitiative der baden-württembergischen Landesregierung zielt auf die Verbesserung der Finanzierung von medizinischer Reha und einen Zugang zu Reha-Leistungen für Patienten ohne Mehrkostenbeteiligung. Der Entschließungsantrag greift damit zentrale Forderungen auf, die die DEGEMED zuvor in einem vom Sozialministerium Anfang des Jahres eingerichteten Arbeitskreis Medizinische Reha formuliert hat. In diesem Arbeitskreis treffen sich seit Januar Vertreter des Ministeriums mit Vertretern von Kostenträgern und Verbänden.

„Es ist ein großer Erfolg für die Reha-Branche, dass sich Baden-Württemberg so stark mit den Reha-Kliniken identifiziert und sich so massiv für deren legitime Anliegen einsetzt. Die Landesregierung fordert nun einen Rechtsanspruch der Reha-Einrichtungen auf leistungsgerechte Vergütung und die Korrektur der Mehrkosten-regelung, die das Wunsch- und Wahlrecht im Bereich der Krankenkassen faktisch abgeschafft hat“, fasst DEGEMED-Verbandsgeschäftsführer Christof Lawall die Initiative zusammen.

Der Entschließungsantrag werde hoffentlich auch andere Länder dazu motivieren, sich politisch stärker für die Reha in ihrer Region einzusetzen. „Die medizinische Reha ist wichtig für die regionale Gesundheitsversorgung und ein bedeutender Teil der Gesundheitswirtschaft. Sie schafft qualifizierte Jobs an zahlreichen Standorten, auch außerhalb der Ballungsgebiete“, betont Lawall.

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