Enttäuschung bei Pflegekräften in der Reha hält an!

Anhörung zu Pflegepersonal-Stärkungsgesetz im Gesundheitsausschuss des Bundestags

Die heutige Beratung des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages brachte für die Reha-Branche keine nennenswerten Fortschritte. Die Fragen der Parlamentarier kreisten vor allem um die Situation in Akutkrankenhäusern und in stationären Pflegeeinrichtungen. Auf sie zielt der Gesetzentwurf im Kern.  Die DEGEMED kritisiert, dass der Gesetzentwurf für die vielen tausend Pflegekräfte in ambulanten und stationären Reha-Einrichtungen keine Verbesserungen enthält. Dieser Kritik hatte sich auch der Bundesrat Ende September auf Initiative des Freistaats Bayern angeschlossen.

„Das Gesetz benachteiligt ganz klar Pflegekräfte in Reha-Einrichtungen. Die Enttäuschung in der Reha-Branche ist enorm“, kritisiert Christof Lawall, der Geschäftsführer der DEGEMED. Die DEGEMED schlägt daher die wirkungsgleiche Übertragung der Maßnahmen des Gesetzentwurfs auch auf die Pflegekräfte in der medizinischen Reha vor. „Wir müssen mit den Kostenträgern offen darüber sprechen, was Pflege in der Reha wert ist. Und wir müssen dann auch Transparenz herstellen bei allen anderen Kostenfaktoren. Nur so können wir Strukturabbau in der Reha verhindern und für fairen Wettbewerb sorgen“, fordert Lawall.

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und vertritt indikationsübergreifend Einrichtungen in öffentlicher, freigemeinnütziger und privater Trägerschaft.


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