Wirksamkeit und Bedeutung medizinischer Rehabilitation

Zahlreiche Studien belegen die hohe gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Effizienz medizinischer Rehabilitation.

 

Reha hilft und spart Kosten

In den ersten beiden Jahren nach einer Reha verzeichnen Patienten durchschnittlich 14 Krankheitstage weniger als diejenigen, die auf eine Reha-Maßnahme verzichten. Doch nicht nur chronisch Kranke profitieren, sondern die gesamte Volkswirtschaft. Denn weniger Krankheitstage bedeuten weniger Kosten. So lassen sich durch Rehabilitationsmaßnahmen Einsparungen von mehr als 700 Euro pro Rehabilitand nachweisen. Stabilere Erwerbsverläufe sowie verhinderte oder verzögerte Renteneintritte kommen noch hinzu.

Studie Institut für Rehabilitationswissenschaften

 

Vergütungssätze nicht ausreichend

Rehabilitationseinrichtungen müssen sämtliche Kosten aus dem Vergütungssatz refinanzieren. Nur wenn auch – neben den Personal- und Sachkosten – die Investitionen in den Erhalt, die Entwicklung und die Modernisierung der Strukturen Berücksichtigung finden, können die Rehabilitationskliniken langfristig ihre Aufgaben erfüllen. Das von der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation SGB IX (AG MedReha SGB IX) jährlich in Auftrag gegebene aktiva-Gutachten zeigt, dass der Investitionsbedarf in den Rehabilitationskliniken in den nächsten fünf Jahren sehr hoch, die Finanzierung hingegen nicht gesichert ist. Es bedarf deshalb leistungsgerechter Vergütungssätze.

Aktiva Gutachten 2018

 

Bedarfsgerechte Versorgung

Den Stellenwert der medizinischen Rehabilitation in Deutschland unterstreicht auch das Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Gutachten Sachverständigenrat

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