DEGEMED kritisiert im Rahmen der Verbändeanhörung das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Der Gesetzentwurf legt fest, dass sich zukünftig die Ausgabenpolitik der GKV an den Einnahmen orientieren soll.
Für Einrichtungen bedeutet dies konkret, dass Vergütungssatzsteigerungen zukünftig nur noch in Höhe der Grundlohnsumme erfolgen dürfen. Zugleich legt der Gesetzentwurf fest, dass Tarifentgelte nicht mehr vollständig refinanziert werden sollen.
FinanzKommission Gesundheit legt Vorschläge zu GKV-Sanierung vor

Welche Empfehlungen betreffen Vorsorge- und Reha-Einrichtungen?
Die Empfehlungen der FKG enthalten einzelne Vorschläge, die auch für Reha- und Vorsorge-Einrichtungen Relevanz haben: Die FKG schlägt vor, die Tarifrefinanzierung in der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation ersatzlos zu streichen (Empfehlung Nr. 57). Die Sachverständigen erwarten dadurch Einsparungen von rund 231 Millionen Euro im Jahr 2027, die bis 2030 auf etwa 847 Millionen Euro ansteigen könnten.
Gemeinsames Positionspapier von DEGEMED und Deutschem Heilbäderverband fordert: Reha, Prävention und Vorsorge sind systemrelevant und unverzichtbar

Die DEGEMED und der DHV appellieren im Positionspapier an die Bundesregierung, dringend notwendige Investitionen für die systemrelevanten Gesundheitsinfrastrukturen langfristig zu sichern.
DEGEMED begrüßt Ablehnung der Kürzungsvorschläge bei Eltern-Kind-Vorsorgeleistungen

Politiker_innen und Kassenvertreter_innen setzen sich für den Erhalt der Eltern-Kind-Vorsorgeleistungen ein. Der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, hatte zuvor diese Leistungen als Einsparoption für die Sanierung der Krankenkassen vorgeschlagen.