DEGEMED lehnt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ab

Der Kabinettsbeschluss vom 29.04.2026 zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz betrifft aus Sicht der DEGEMED die wirtschaftliche Stabilität von Reha- und Vorsorge-Einrichtungen in erheblicher Weise. Die DEGEMED lehnt den Gesetzentwurf in seiner aktuellen Form ab.
DEGEMED kritisiert im Rahmen der Verbändeanhörung das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Der Gesetzentwurf legt fest, dass sich zukünftig die Ausgabenpolitik der GKV an den Einnahmen orientieren soll.
Für Einrichtungen bedeutet dies konkret, dass Vergütungssatzsteigerungen zukünftig nur noch in Höhe der Grundlohnsumme erfolgen dürfen. Zugleich legt der Gesetzentwurf fest, dass Tarifentgelte nicht mehr vollständig refinanziert werden sollen.
FinanzKommission Gesundheit legt Vorschläge zu GKV-Sanierung vor

Welche Empfehlungen betreffen Vorsorge- und Reha-Einrichtungen?
Die Empfehlungen der FKG enthalten einzelne Vorschläge, die auch für Reha- und Vorsorge-Einrichtungen Relevanz haben: Die FKG schlägt vor, die Tarifrefinanzierung in der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation ersatzlos zu streichen (Empfehlung Nr. 57). Die Sachverständigen erwarten dadurch Einsparungen von rund 231 Millionen Euro im Jahr 2027, die bis 2030 auf etwa 847 Millionen Euro ansteigen könnten.
Gemeinsames Positionspapier von DEGEMED und Deutschem Heilbäderverband fordert: Reha, Prävention und Vorsorge sind systemrelevant und unverzichtbar

Die DEGEMED und der DHV appellieren im Positionspapier an die Bundesregierung, dringend notwendige Investitionen für die systemrelevanten Gesundheitsinfrastrukturen langfristig zu sichern.
DEGEMED begrüßt Ablehnung der Kürzungsvorschläge bei Eltern-Kind-Vorsorgeleistungen

Politiker_innen und Kassenvertreter_innen setzen sich für den Erhalt der Eltern-Kind-Vorsorgeleistungen ein. Der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, hatte zuvor diese Leistungen als Einsparoption für die Sanierung der Krankenkassen vorgeschlagen.
DEGEMED bezieht Stellung zum neuen Entwurf des Pflegekompetenzgesetzes (PKG)

Die DEGEMED kritisiert den Gesetzentwurf zur Stärkung der Pflegekompetenz als unzureichend. Die geplanten Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel im Pflegebereich gehen aus ihrer Sicht nicht weit genug.
Bundesschiedsamt entscheidet: Musterkalkulation für Reha- und Vorsorgeeinrichtungen beschlossen

Besonders bedeutend ist die verbindliche Einführung der von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) und weiteren Leistungserbringerverbänden geforderten Musterkalkulation.
Corinna Rüffer, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) zu Gast im DEGEMED-Wahlforum

Die DEGEMED setzte ihr digitales DEGEMED-Wahlforum am 12.02.2025 fort. In der dritten Veranstaltung des Formates stellte sich Corinna Rüffer, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages, den Fragen des Verbandes.
DEGEMED fordert mehr Themenvielfalt im Wahlkampf-Endspurt

Die Migrationspolitik dominiert den Wahlkampf unverhältnismäßig. Medien und Politik müssen gesundheits-, wirtschaftspolitische und soziale Themen wieder in den Fokus der Diskussionen rücken.
Dr. Stephan Pilsinger, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion) zu Gast im DEGEMED-Wahlforum

Die DEGEMED führt ihr digitales DEGEMED-Wahlforum zur Bundestagswahl 2025 fort. Zu Gast: Dr. Stephan Pilsinger, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion) und Berichterstatter für die stationäre Versorgung im Ausschuss für Gesundheit.