Die Notwendigkeit zum Handeln

Erfahrung der Reha hilft bei der Integration

Die kriegsbedingte Flucht- und Wanderungsbewegung zahlreicher Menschen aus dem Nahen Osten nach Europa bestimmt seit vielen Monaten unsere Tagesordnung.Längst ist sie zu einem Thema nicht nur für Außen- und Europapolitiker geworden. Sie bestimmt auch in anderen Politikbereichen die Agenda und beeinflusst sogar den Ausgang von Wahlen.

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Die Situation annehmen
Niemand weiß, wie viele Menschen in diesem Jahr nach Deutschland kommen. Und offen ist auch, wie viele dauerhaft bei uns bleiben werden. Klar ist aber schon jetzt: Aufnahme, Versorgung und Integration sind gewaltige Aufgaben für unsere Politik und unsere Gesellschaft. Die Diskussion über Möglichkeiten und Chancen, aber auch über Risiken und Nebenwirkungen ist notwendig, wenn wir mit der Situation sachgerecht umgehenwollen.

Zivilgesellschaftliches Engagement

An vielen Orten sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Projekte und Initiativen entstanden. Viele bemühen sich erfolgreich, existenzielle Not zu lindern und zu helfen. Oft beteiligen sich Reha-Kliniken bei der Unterbringung oder an der medizinischen Erstversorgung von Flüchtlingen. Sie geben damit ein Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement – humanitär und ohne Polemik.

Regelversorgung
Es muss aber in den nächsten Monaten auch darum gehen, Möglichkeiten und Angebote zur Integration für diejenigen zu organisieren, die dauerhaft bei uns bleiben werden. Dabei geht es nicht um wohlfahrtsstaatliche Fürsorge oder Umverteilung. Sondern um intelligente und effiziente Sozialpolitik, die Chancen bietet. Im Mittelpunkt muss dabei die Qualifizierung stehen. Damit das funktioniert, sind wichtige Fragen zu klären: Wer ist am ehesten geeignet zu überprüfen, welche Ressourcen und Profile Flüchtlinge aus ihren Herkunftsländern mitbringen? Wer kommt mit komplexeren Bedarfssituationen zurecht? Wie können wir bestehende Strukturen nutzen, um keine Zeit zu verlieren?

Reha und Teilhabe

Die meisten Fragestellungen kommen uns bekannt vor. Das ist kein Zufall. Denn Rehabilitation bietet ein umfassendes Konzept zur Integration und zur Herstellung von Teilhabe. Das ist ihre Aufgabe und das macht ihre Qualität aus. Wir können diese Erfahrungen nutzen. Und Lösungen entwickeln. Wir fangen mit dem Newsleter 55 einfach mal damit an. Und betrachten in mehreren Beiträgen das Thema Migration und Reha.

 

Service

Mehr dazu lesen Sie im DEGEMED Newsletter 55 (PDF).

 

 

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